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Die Tourengruppe auf der Simme



1.–3. Mai 2009

Zwölf Leute fuhren am 1. Mai los ins Berner Oberland, genau gesagt ins Simmental. Wieder durften wir uns erfahrenen Paddlern anschliessen, diesmal waren es Hans Gisler und Gerhard Schlude. Angekommen in Weissenburg paddelten wir bis zum Wehr vor Erlenbach.

Auf einem Bauerncampingplatz gleich an der Simme stellten wir dann unsere Zelte auf. Petrus meinte am nächsten Morgen, dass wir noch nicht genug Wasser gehabt hätten und liess es deshalb regnen. Doch er hatte die Rechnung ohne Toms Baukünste gemacht. Dieser zauberte kurzerhand kleine Baumstämme aus dem nahen Wald, spannte ein Blache darüber und schon sassen alle im Trockenen. Petrus gab es dann auch sogleich wieder auf und zog mit seinen Wolken weiter. So wissen wir jetzt auch, dass wir an der kommenden Wildwasserwoche im Juli in Trun bei Regen nicht gleich ins Restaurant flüchten müssen. So hat jeder seine Talente die er einsetzten kann, ob das Ein-mal-Eins des Paddelns weitergeben, Leute und Material aus dem Bach ziehen, schreiben, organisieren oder eben, für einen trockenen Platz unter freiem Himmel oder Feuer sorgen.

Am nächsten Tag paddelten wir von weiter oben, von Boltigen los. Unsere Fahrt endete direkt beim Campingplatz. Tom und Wilhelm paddelten dann in Begleitung von Hans und Gerhard die Schussfahrt den oberen Teil des Heideweidlis. Hier geht es Schlag auf Schlag. Stetiges Gefälle, gewundene Linien zwischen den zahlreichen Blöcken und kontinuierliche Wildwasser im dritten Schwierigkeitsgrad. Der Fluss bleibt jedoch immer fair und bietet keinerlei Gemeinheiten. Wilhelm und Tom standen nach der Schussfahrt jedenfalls mit leutenden Augen wieder vor uns.

Den dritten Tag paddelten wir zu sechst durch den oberen Teil des Heideweidlis. Diesmal gesellten sich zwei Frauen dazu. Hans fuhr Claudia und Monika eine saubere Linie vor und wir kamen ohne Rollen oder Aussteigen durch den rasanten Wildwasserkilometer durch. Gemäss Aussage von Katja zauberte dieser Abschnitt Monika ein breites stilles Lachen aufs Gesicht.

Die anderen warteten auf uns und gemeinsam fuhren wir das Stück vom ersten Tag nochmals, in den Augen immer mal wieder einen Blick auf die grandios immer noch dicht verschneite Alpenkulisse werfend.

Wir danken Hans, Gerhard und Familie für die wunderbaren Tage, haben wir auch hier wieder viel dazu gelernt.





       
   



Letzte Aktualisierung:
6.Jan.2018, 10:00 Uhr


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