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Die Tourengruppe auf der Ammer



4./5. Juli 2009

Paddeln mit Gerd und Hans auf Ammer und Obere Isar

Unterwegs mit den Wildwasser Cracks Hans Gisler und Gerhard Schlude nahmen wir uns diesmal Wildbäche im bayrischen Allgäu vor. Zu neunt machten wir uns auf die lange Reise. Als erstes stand die Ammer mit dem Abschnitt Kammerl bis Rottenbucher Brücke auf dem Programm.

Gleich zu Beginn kam die sog. Scheibum - gefällstarker Schwall mit schräg verlaufenden Felsrippen - bei der sich so mancher gleichmal entschieden hatte, diese nicht zu fahren - Hans und Gerd freuten sich, zwecks Boottransports dieses schöne Stück 2-3 mal fahren zu dürfen. Das Umtragen wurde nahezu unmöglich und so setzten sich alle in die Boote, um kurz darauf wieder bei der engen Durchfahrt des wunderschönen Kammerl ausgespuckt zu werden.

Auch die etwas überraschend kurz hintereinander folgenden Naturstufen überstand nicht jeder im Boot. Hans und Gerd machten sich Sorgen, aber wir waren alle noch frohen Mutes - und der sollte sich lohnen. Denn im Folgenden wurden die Schwierigkeiten weniger und die Landschaft atemberaubend. Insbesondere die Schleierwasserfälle mit den kleinen Tropfsteinhöhlen sind wunderschön und nur vom Boot aus zu betrachten.

Komplett und heile kamen wir voll von wunderschönen Eindrücken und erschöpft vom Aussteigen und Booteleeren gegen Abend an der Rottenbucher Brücke an. Nach der Zeltplatzsuche und dem Zeltaufbau, gab es nur noch eins: Hunger und Durst und die galt es in einer zünftigen Bayrischen Beiz zu stillen.

Nach einer etwas kalten und nassen Zeltnacht hörten wir die Obere Isar rufen. Diese „verläuft als schmaler, zumeist kristallklarer Gebirgsbach inmitten einer einsamen, wildromantischen und weitgehend unveränderten Gebirgslandschaft des Karwendelgebirges.“ – so die verlockende Beschreibung aus dem Internet.

Hans und Gerd flössten uns ein: die Isar ist sehr schnell, sehr kalt und hat kaum Kehrwasser zum Anhalten und Boote einsammeln! Wir nahmen uns das sehr zu Herzen und blieben diesmal vermehrt im Boot sitzen! Wobei auch der schwierigste Abschnitt - eine rund 200 m lange s-förmig verlaufende verblockte Gefällstrecke – umtragen werden konnte.

Nach einer wunderschönen naturbelassenen Landschaft begann eine atemberaubende einsame Felsschlucht, die die meisten von uns allerdings nur peripher wahrnehmen konnten, da die Verblockungen, Prallwasser und Schwallstrecken doch unsere ungeteilte Konzentration von uns abverlangten.

Nach der Schlucht mäandrierte die Isar zwischen Kiesbänken dahin und auf der Höhe Parkplatz Scharnitz schafften wir es schliesslich ein kleines Kehrwasser zu erwischen um auszusteigen. Angesichts der langen Nachhausefahrt kam eine Zweitbefahrung nicht mehr in Betracht – nur viele Vorsätze und Ideen für das nächste Mal.

In diesem Sinne nochmals vielen herzlichen Dank an Gerd und Hans für diese eindrücklichen Paddeltage, für eure Rücksicht, Zuversicht, Hilfsbereitschaft und das Vertrauen das wir in Euch haben durften.



Fotos folgen...





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1.Okt.2018, 10:00 Uhr


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