.

Navigation:: >Berichte >Tourengruppe >2017



Berichte der Tourengruppe 2017




Schaffhauser Kanuten an der Truner-WW-Woche

     

Vergangene Woche (Mitte Juli) fand die Truner Wildwasserwoche im schönen Graubünden statt. Dabei erhielten die Teilnehmer während den fünf Tagen jeweils eine Auswahl von 3-4 Flüssen zum Befahren und 1-2 zusätzliche Alternativprogramme aus der Region!

Auch dieses Jahr wurde der Zeltplatz in Trun von den Kajakfahrern aus der Schweiz und dem Ausland regiert. Alte Gesichter wurde getroffen und neue Bekanntschaften geschlossen.

Auch Mitglieder des Kanu Club Schaffhausen genossen die gute Gesellschaft und konnten sich so richtig austoben...

mitgeteilt AS




Schaffhauser WW-Paddler im Berner Oberland

   

Mitte Mai begab sich die Wildwassergruppe des KCSH nach Oberwil im Simmental, um sich auf der Saane und Simme etwas einzustimmen.

Es war ein voller Erfolg! 10 Schaffhauser Paddler verbrachten zusammen unvergessliche Tage und konnten auch noch von guten Pegelständen profitieren, die an diesem Wochenende herrschten.

mitgeteilt AS




Beat Müller Frank am 100km-Nachtlauf von Biel

   

Dass Schaffhauser Kanuten nicht nur schnell paddeln können sondern auch lange rennen können, hat sich letzten Freitag (09.06.2017) gezeigt: Für den Kanu-Club Schaffhausen hat Beat Müller Frank am 100km-Nachtlauf von Biel ohne Begleitung teilgenommen.

Der Start war um 22:00 Uhr im Stadtzentrum von Biel. Es war eine wunderbare, klare Vollmondnacht mit idealen Lauftemperaturen. Die abwechslungsreiche Strecke führte über Aarberg, Lyss, Jegensdorf, Kirchberg, Büren an der Aare zurück nach Biel.

Nach 11:14 Std rennen ist Beat am Samstagmorgen um 09:15 Uhr total glücklich und zufrieden ins Ziel eingelaufen.

Auch wir gratulieren Beat zu dieser Stolzen Leistung!

Die Kameradinnen und Kameraden des KCSH




Vollmond-Paddeln 9.Juni 2017

 


Grundkurs Seekajak II vom 20. bis 21. Mai 2017

 

Am Samstag, kurz vor 8 Uhr, treffen alle zehn Kursteilnehmer pünktlich vor dem Salzstadel ein. Unsere Kursleiter Jürg Ziegler, Julien Schneller und Ursula Liberato haben bereits den Bootsanhänger zum Aufladen der Kajaks bereitgestellt. Zügig wird das mitgebrachte Material und die Verpflegung im unteren Teil des Anhängers, zusammen mit Zelten, Schwimmwesten und Paddeln versorgt. Nun folgt das Beladen und Befestigen der Boote. Wichtig war zu erfahren, dass die Zurrgurte am Ende der Klemme nochmals mit einem halben Schlag zu sichern sind! Pünktlich gegen 9 Uhr ist alles versorgt und wir fahren zur Seehütte nach Eschenz, um unser Wochenendquartier zu beziehen. Schnell sind die Boote abgeladen und an den Steg verlegt. Nach dem Einrichten der Seehütte und Aufbauen der Zelte, sowie einer kurzen Theorieeinführung, lassen wir die Boote zu Wasser. Wir haben sehr gutes Wetter, einen blauen Himmel, keinen Wind und durch die ruhige See ideale Voraussetzungen für die ersten Boots- und Paddelübungen. In vorausschauender Weise wurde Eschenz am Untersee als Übungsort gewählt, um alle Kursteilnehmer einfacher beisammen zu halten...

Wir lernen das Ein- und Aussteigen an Land und fahren in Ufernähe entlang der rechten Seeseite, um folgende Übungen zu lernen: Paddelschläge zum Umdrehen auf der Stelle, Paddel-Stützschläge, Ankanten des Bootes, Fahren mit und ohne Skeg und Mutige trauen sich, seitwärts zu paddeln. Nach etwa zwei Stunden legen wir an der Seehütte für eine Mittagspause an.

Nach einer Stärkung an Land geht es mit Theorie weiter, um die wichtigsten Verhaltensregeln auf dem See und wichtige Fahrwasser- und Schifffahrtszeichen zu lernen. Wir lernen die Vorfahrtsregeln aus Sicht von Kajakfahrern in Zusammenhang mit anderen "Flussbenutzern" und welche Regel für das Zusammentreffen mit Berufsschifffahrt (grüner Ball), Berufsfischern (weisse Flagge), flaggenlosen Fischern sowie Segel- und Motorbootfahrern gelten.

In nächsten Praxisabschnitt starten wir mit einer ersten Seeüberquerung von der Seehütte Eschenz zum Öhninger Hafen. Da wir Ostwind haben, ist es auf dem See sehr hilfreich, mit Skeg zu fahren. Bei dieser Seeüberquerung verliert ein Teilnehmer das Gleichgewicht und kentert mit seinem Boot. Nach einigen Sekunden steigt er unter Wasser aus dem gekenterten Boot aus. Jürg Ziegler ist mit seinem Kajak sofort zur Stelle, um beim Wieder-Einsteigen zu helfen. Zunächst zieht der Kursleiter das gekenterte Boot vor sich über sein Boot hinweg, um das Wasser aus dem Boot zu leeren. Anschliessend dreht er das Boot wieder aufrecht und zieht den noch im Wasser schwimmenden Teilnehmer über das geleerte Boot zu sich und in wenigen Minuten sitzt dieser wieder fest im Sattel!

Es geht weiter Richtung Öhningen. Hier lernen wir, wie wir uns, vor Querung der Hafeneinfahrt, als Gruppe zu sammeln, um dann zügig an der Hafeneinfahrt vorbei zu fahren. Mit Rückenwind paddeln wir weiter Richtung Wangen. Wegen einer grösseren Segelregatta kehren wir vor Wangen wieder um und machen uns auf den Rückweg nach Öhningen. Nun haben wir Gegenwind und die Rückfahrt kommt vielen wesentlich länger vor. Kurz vor dem Öhninger Hafen üben wir mit den Kajaks seitwärts zu paddeln, brechen die Übung aber ab, nachdem ein weiterer Kursteilnehmer mit seinem Boot kentert. Nun können wir ein zweites Mal gespannt verfolgen, wie auch er mit Hilfe von Ursula Liberato schnell wieder in sein Kajak kommt. Nun haben wir uns eine Kaffeepause am Kiosk in Öhningen verdient! Nachdem sich alle gestärkt haben und wieder warm und trocken angezogen sind, machen wir uns auf den Rückweg zur Seehütte, wo wir gegen 17.30 Uhr, ohne weitere Zwischenfälle, eintreffen.

Nun wird das Grillfeuer entzündet und das Abendessen vorbereitet. Jürg macht ein Super Risotto, von welchem viele noch lange erzählen werden und von dem einige Teilnehmer gerne noch weitere Portionen mit heimgenommen hätten... Am Lagerfeuer lassen wir den gemeinsamen Abend ausklingen.

Der Sonntag beginnt für einige Teilnehmer schon recht früh, denn um 05:46 Uhr gilt es, den wunderschönen Sonnenaufgang auf der gegenüberliegenden Seeseite nicht zu verpassen!

Da bis zum verabredeten Frühstück ab 8:00 Uhr noch etwas Zeit bleibt, dürfen sich die Frühaufsteher noch etwas aufs Ohr "hauen". Mit Hilfe aller Teilnehmer sind die Tische schnell in der Sonne aufgestellt und werden reichlich gedeckt. Nun kommen Susan und Silvio Schneller, zusammen mit Alisha hinzu, die uns bei der heutigen Rheinfahrt nach Schaffhausen begleiten werden.

Nachdem gemeinsamen Frühstück wird alles zusammengeräumt und die Hütte einschliesslich Umschwung wieder blitz-blank hinterlassen. Inzwischen ist über dem See etwas Westwind aufgekommen und es bildet sich eine leicht unruhige Wasseroberfläche. Zunächst geht es mit etwas Theorie weiter und wir lernen wichtige Verhaltensregeln für die kommende Rheinfahrt sowie das richtige Ein- und Ausfahren im Kehrwasser. Nun stechen wir gemeinsam in die unruhige See und lernen, uns bei Wellengang im Boot zu halten. Am Eschenzer Hafen sind die Wellen nicht mehr so stark und auf dem Rhein wird es zunehmend ruhiger. Die Kursleitung ist hocherfreut über unser Können, denn immerhin ist niemand, bei diesem Wellengang, mit dem Boot gekentert! Wir fahren an der Insel Werd vorbei und unterqueren die Brücke "Charregass" auf der linken Rheinseite.

Bei Stein am Rhein treffen wir auf die ersten Kursschiffe und lernen erneut, in den Wellen zu bestehen. Weiter geht es auf der linken Rheinseite flussabwärts, wobei wir die theoretischen Vorkenntnisse zum Befahren der Kehrwasser nun in der Praxis anwenden können. Da wir bei diesem Kurs die Gelegenheit haben, die Ländereien des Kanu-Clubs Schaffhausen zu besichtigen, legen wir einen kurzen Stopp an der "Kuhstelle" Rheinklingen ein. Dieser Platz ist nicht leicht zu erkennen, wenn man jedoch kurz nach Unterquerung der Hochspannungsleitung, auf der linken Rheinseite anlandet, ist man richtig. Nach kurzer Begehung dieses ruhigen Anwesens geht es weiter rheinabwärts, um eine verdiente Mittagspause im Camping Restaurant Läui (genannt "Dschungel") einzulegen. Nachdem alle "satt und zufrieden" sind, gibt es eine weitere Herausforderung: den Teilnehmern ist es freigestellt, die voraus liegende Schupfenwelle zu um- oder überfahren. Die meisten nehmen die Herausforderung an und fahren über die meterhohe Schupfenwelle. Das macht allen so viel Freude, dass alle freiwillig noch ein zweites Mal über den etwa 50m langen Wellenabschnitt fahren. Die Kursleitung ist sichtlich stolz über unser fahrerisches Können und dass hierbei niemand kentert. Alle haben aufgepasst und die Anweisungen der Kursleiter "paddeln, paddeln, paddeln" befolgt, auch wenn aufgrund des Wellenganges die einen oder anderen Luftschläge mit dabei waren.

Vor hier aus sind es nur noch 6km bis wir unserem nächsten Stopp an der "Rheinwiese", dem grossen Zeltplatz des Kanu-Clubs, einlegen. Hier werden wir mit Espresso und Keksen verwöhnt und zwei besonders Mutige machen sich mit einem Rennkajak vertraut. Immerhin halten sich Beide für kurze Zeit über Wasser und es zeigt sich, dass diese Boote nur mit einem stark ausgeprägten Gleichgewichtssinn aufrecht gehalten werden können.

Bei besten Wetterbedingungen machen wir uns auf, um die restlichen 6km bis zum Salzstadel zu paddeln. Hier nutzen viele in der Rheinmitte die grössere Strömung und obwohl alle flott unterwegs sind, wurde kein Tempolimit überschritten...

Mit einem letzten U-Turn legen wir sauber am Holzsteg beim Salzstadel an. Nun werden die Boote gemeinsam aus dem Wasser geholt, gereinigt und versorgt. In der Zwischenzeit fahren einige Helfer nach Eschenz, um die dort verbliebenen Fahrzeuge und alles Material von der Seehütte zu holen. Anschliessend erhalten wir von der Kursleitung noch weitere allgemeine Informationen zum Kanu-Club. Sicher sind viele motiviert, jeweils mittwochs ab 18 Uhr bei weiteren Trainings das Gelernte zu festigen.

Danke an die Kursleiter Ursula Liberato, Jürg Ziegler, Julien Schneller und allen Helfern für die sehr schöne Tour, die gute Betreuung und die gute Organisation!

Hier wurde das Unmögliche möglich: Alle haben Neues dazu gelernt, niemand wurde unter- oder überfordert und alle kamen dank gut gewählter Pausen und genügend Wasser ohne Unterzuckerung ins Ziel.

Benno



Streckenentfernung bis zum Salzstadel Schaffhausen:
- Seehütte Eschenz ca. 22km
- Camping Läui, "Dschungel" ca. 13 km
- Rheinwiese an der Laag ca. 6 km





Letzte Aktualisierung:
6.Jan.2018, 10:00 Uhr


Webmaster:
P.Friedli, Diessenhofen
Adresse siehe unter:
Organisation/Ressorts


JavaScript Menu
by TwinHelix Designs:
www.twinhelix.com