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Berichte 2016 der Sportgruppe






Mein Rücktritt aus dem Leistungssport, Noëmi Brüschweiler

 

Liebe Kanuten, mit diesem Brief möchte ich offiziell meinen Rücktritt aus dem Leistungssport bekannt geben. Dies tue ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil ich mich freue auf die Zeit und die neuen Möglichkeiten, welche nun auf mich zukommen. Weinend, weil ich sehr vieles vermissen werde.

Gerne würde ich euch einen kleinen Rückblick über die letzten paar Jahre geben, die Gründe für meinen Rücktritt erläutern, sowie einige Worte des Dankes aussprechen.

Seit ich 2006 meine Leidenschaft fürs Paddeln entdeckte und 2008 den Eintritt ins Kader geschafft habe, ist viel passiert. Ich habe über diese Jahre hinweg viele Fortschritte erzielen können und durfte daher immer wieder an Grosswettkämpfen teilnehmen. Es begann 2010 mit der Junioren EM, im Jahr darauf folgte die Teilnahme an einer Junioren WM, bald darauf folgten U23 EM und WM, Weltcups und sogar zweimal die Elite Weltmeisterschaft. An diesen Wettkämpfen schaffte ich es immer mal wieder ins Final zu kommen und einen der ersten neun Ränge zu erkämpfen. Besonders stolz bin ich aber darauf, dass ich es zwei Mal geschafft habe an der Elite WM ein Top 10 Resultat zu erreichen. Manchmal reichte es leider nur fürs Halbfinale, danach war Schluss. Doch rückblickend sind diese Resultate eine gute Lehre, auch wenn es im Moment schwierig war.

Ich konnte an Trainingslagern und Wettkämpfen in insgesamt 15 Ländern teilnehmen. Bin auf verschiedensten Flüssen, Seen und extra gebauten Regattastrecken, auf Süss- und Salzwasser gepaddelt. Ich habe Bekanntschaft mit Enten, Fischen, Schwänen, Bibern, Quallen, Schildkröten, Schlangen, Ratten und vielen weiteren Tieren gemacht. Ich habe Kanuten aus allen Winkeln der Erde kennengelernt, darunter einige wunderbare Menschen. Ich habe nicht nur meine Paddelleistung verbessert, sondern konnte auch im Kraftraum, im Schwimmbad, auf der Tartanbahn und der Loipe ein ansprechendes Niveau erreichen. Ich durfte extrem viel erleben und habe unzählige Erfahrungen gesammelt. Ich bin an meine eigenen Grenzen gestossen und habe sie teilweise überwinden können. Ich habe einen grossen Ehrgeiz entwickelt und bin auch dann aufs Wasser gegangen, wenn ich eigentlich keine Lust dazu hatte. Und doch habe ich über die ganzen Jahre hinweg meine Freude am Kanufahren behalten. Ich kann nun zurückblicken auf eine Zeit, in der ich vieles erreichen, vieles erleben und vieles lernen konnte. Eine Zeit, welche mir für immer als eine gute in Erinnerung bleiben wird und von der ich noch meinen Enkeln erzählen werde. Doch nun ist es für mich der Moment gekommen den Jüngeren Platz zu machen und mich auf andere Dinge zu konzentrieren.

Die letzten beiden Jahren habe ich gleichzeitig trainiert und an der pädagogischen Hochschule Zürich, mit dem Ziel Sekundarlehrerin zu werden, studiert. Mit dem betriebenen Trainingsaufwand konnte ich mein sportliches Niveau ungefähr halten, aber Fortschritte waren fast keine mehr sichtbar. Ich sah mich deshalb gezwungen eine Entscheidung zu fällen. Entweder, ich konzentriere mich nur auf den Sport und unterbreche mein Studium, oder ich trete aus dem Leistungssport zurück und konzentriere mich auf mein Studium. Ich schätze meine körperlichen Voraussetzungen und meine Chance international noch viel weiter vorzustossen als zu klein ein, als dass es sich für mich gelohnt hätte, voll auf den Sport zu setzen. Und so habe ich mich nun schweren Herzens entschieden, diese Phase meines Lebens hinter mir zu lassen.

Doch all diese Resultate, die ich erzielen konnte, hätte ich nicht ohne die Unterstützung von Euch allen geschafft!

Danke an euch, liebe Vorstandsmitglieder, dass ihr immer an mich geglaubt habt, gute Ansprechpersonen wart und euch für eine finanzielle und materielle Unterstützung meinerseits ausgesprochen habt.

Danke an Ursi, unsere Clubpräsidentin, welche sich immer im Verband für mich eingesetzt hat und ein offenes Ohr für mich hatte.

Danke auch an die beiden Sportchefs, welche mich während meiner Zeit im Kader begleitet haben. Christian und Stephan, ihr seid super!

Danke an die Vorstandsmitglieder und die Gönner von ProCanoe, welche mich über die Jahre hinweg sehr grosszügig finanziell unterstützt haben.

Danke Claudio, für dein Talent im Managen, welches du immer wieder für mich eingesetzt hast.

Danke an alle Mitglieder des KCSH, gross und klein, die immer ein motivierendes Wort für mich übrig hatten, wenn ich sie im Bootshaus angetroffen habe.

Danke an alle Trainer, welche mich über die Jahre auf dem Wasser, im Kraftraum, in der Halle und im Schwimmbad begleitet haben. Ein besonderes Dankeschön gebührt hier Florian und André, welche mich zeitweise täglich trainiert und gepusht haben.

Danke an meine super Trainingsgruppe, welche mit ihren Fehlstarts, doofen Sprüchen und ihrer Liebenswürdigkeit die täglichen Trainings abwechslungsreich gemacht haben.

Ich werde natürlich auch in Zukunft noch im Bootshaus anzutreffen sein. Nicht mehr mehrmals täglich, aber sicher mehrmals pro Woche. Ich hoffe, dass ich dem Club zukünftig, ein bisschen etwas davon zurückgeben kann, was ich über die Jahre hinweg bekommen habe. Ich werde gerne als Leiterin mit dem Nachwuchs aufs Wasser gehen und versuchen, das was ich im Laufe der Jahre gelernt habe, weiterzugeben.

Sportliche Grüsse

Noëmi



Matthias Reutimann erneut Canadier-Zweier Junioren-Schweizermeister

 

Am vergangenen Wochenende 1./2. Oktober 2016 fanden die Kanu-Slalom Schweizermeisterschaften auf dem Wildwasserkanal in Hüningen (F), nähe Basel, statt.

Matthias Reutimann vom Kanu-Club Schaffhausen konnte in der Kategorie Kajak-Einer den Übertritt in die höhere Altersklasse mit Bravour meistern. Der U-16 Schweizermeister von 2015 musste sich in dieser Saison lediglich von Dimitri Marks aus Bern (ein Jahr älter) geschlagen geben und erreichte bei den U-18 (Junioren) mit einem hauchdünnen Rückstand von 0.75 Sekunden den unerwarteten zweiten Schlussrang vor Loic Bianzina aus Biel/Magglingen.

In der Kategorie Canadier-Zweier Junioren konnte Matthias gemeinsam mit seinem Partner Jan Rohrer aus Basel den Meistertitel von 2015 bestätigen, die beiden gewannen das Rennen vor den Booten aus Baden/Wettigen und Biel.

Eine lange Slalomsaison geht nun zu Ende. Es bleibt jedoch nicht viel Zeit um sich auszuruhen, denn bereits am nächsten Wochenende geht es für eine Woche nach Bratislava (SK) um sich für die U-18 Weltmeisterschaft 2017 vorzubereiten.

Die Ziele für die kommende Saison sind klar gesetzt: U-18 Schweizermeister, Qualifikation für die WM und EM, sowie eine Top-10-Platzierung am ECA-Junior Cup.

Claudio Blättler

Foto: Matthias Reutimann am Wildwasserkanal in Hüningen (zVg)



Sensationelle Bronzemedaille an den Olympic Hopes

 

Der Schaffhauser Kanute Maurus Pfalzgraf hat seine internationalen Ambitionen einmal mehr mit einem herausragenden Resultat untermauert. Bei den Olympic Hopes Rennen in Szeged gewinnt er sensationell die Bronzemedaille über die Olympische Distanz von 1000m.

Dieses Kunststück gelingt ihm zusammen mit seinem Zweierpartner Linus Bolzern aus Luzern. Möglich wurde dieser Grosserfolg durch intensives Training während der letzen Jahre. Den letzten Schliff holte er sich vom 10. bis zum 20. September in einem Vorbereitungstrainingslager im Österreichischen Ottensheim. Bereits drei Tage vor den ersten Rennen reiste Maurus zusammen mit seinen Nationalmannschaftskollegen und Kolleginnen nach Szeged um sich mit dem Wettkampfgelände, den Wind sowie den Wasserbedingungen vertraut zu machen. Am Freitag den 23. September bedeutete der Halbfinal über die Sprintdistanz von 200m Endstation.

Am zweiten Tag fokussierten sich die beiden jungen Athleten auf ihren Auftritt im 1000m Kajak Zweier. Während sie sich für den Halbfinal noch ohne zu grossen Kraftaufwand qualifizieren konnten, hiess es in diesem alles zu geben, um den Final zu erreichen. Nur jeweils drei Boote qualifizierten sich pro Halbfinal für das Finalrennen. Durch diesen Modus blieb den Beiden nichts anderes übrig als anzugreifen und zu hoffen, dass ihre Performance ausreichen würde. Beim Überqueren der Ziellinie verschaffte sich Maurus Pfalzgraf dann einen Überblick, sah nach links und nach rechts und konnte es selbst nicht fassen, dass er noch kein weiteres Boot jenseits der Ziellinie sah. Ja, sie hatten tatsächlich den Halbfinal gewonnen.

Voller Adrenalin und Vorfreude starteten die beiden gut drei Stunden später in den Final. Das Erreichen eben dieses Finals war das erklärte Ziel von Maurus. Alles was nun noch kam, war Zugabe. Mit der insgesamt fünft-schnellsten Zeit aus den Halbfinals durften sie sich aber einiges ausrechenen. Ob sie diese Leistung jedoch wiederholen könnten, wussten die beiden Athleten zu jenem Zeitpunkt noch nicht.

Der Startschuss ist in einem solch wichtigen Rennen besonders für jüngere Athleten oftmals eine echte Erlösung. Die ganze Nervosität verfliegt, weicht dem Adrenalin, dem totalen Fokus, dem vollen Einsatz. Zeit um seine Position zu überprüfen, bleibt auch auf der Olympischen Distanz von 1000m kaum. Zu zielgerichtet ist der Blick, zu wenig Sauerstoff um sich Gedanken zu machen. Jetzt zählt nur noch die eigene Leistung, vergessen der Schmerz aller Trainings.

1000m später, zwei Schweizer Athleten, die ungläubig die Anzeigetafel betrachten. Maurus Pfalzgraf und Linus Bolzern erreichen den dritten Rang an den Olympic Hopes. Nur ein Traum? Nein Realität, tatsächlich es ist geschafft! Wie unerwartet dieser Erfolg kommt, beweist die anschliessende Siegerehrung. Völlig überrascht von ihrem Medaillenrang haben die beiden Athleten nicht daran gedacht, den Nationaldress für die Zeremonie zu richten. Glücklicherweise können sie die Klamotten der schon umgezogenen Girls des Nationalteams übernehmen und so auch auf dem Podest eine gute Figur abgeben.

Am letzten Tag folgt im Final über 500m noch ein ebenfalls guter sechster Platz. Auch hier eine tolle Leistung, aber das Glanzresultat vom Vortag überstrahlt selbstverständlich alles. Bereits weilen die beiden Athleten in Tenero, wo sie am Talent-Treff teilnehmen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Leistung nur der Anfang war und noch viele internationale Grosserfolge folgen werden. Wer Maurus Pfalzgraf in den letzten Jahren beim Training beobachtet hat ahnt, dass er durch diesen Erfolg wohl nochmals Energie getankt hat um sein Training weiter zu intensivieren. Was auch immer die Zukunft bringen mag, dieser Erfolg ist jedenfalls auch als Einzelresultat eine brillante Leistung.

Florian Mathys

Foto: Maurus Pfalzgraf vorne und Linus Bolzern hinten sitzend im roten Boot im Vordergrund (zVg)



Internationale Kanu Regatta Rapperswil

 

Bei herrlich spätsommerlichem Wetter starteten die Athleten des Kanu Club Schaffhausen zum Saisonabschluss am 24./25. September in Rapperswil. Ein grosses Teilnehmerfeld aus Deutschland, Italien und Slowenien wartete auf die Schaffhauser Teilnehmer. Einige Athleten stechen aus dem Kollektiv heraus.

So hat Alisha Schneller einen dritten Rang über die Langdistanz von 5000m vorzuweisen. Daneben wurde sie fünfte über 200m und sechste über 500m. Dabei kam sie über alle Distanzen als jeweils erste Schweizerin über die Ziellinie.

In der selben Kategorie spielt auch Flurin Pfalzgraf der als jeweils einziger Schweizer im Final zwei achte Plätze über 200m sowie 500m erpaddeln konnte. Zusammen mit seinem Zeierpartner Gian Carlo Zimmermann erreichte er einen vierten und einen fünften Rang über 200m respektive 500m. Jano Steinemann sicherte sich den dritten Platz über die Langdistanz.

Der international für den Kanuclub Schaffhausen startende Andri Summermatter sicherte sich die Goldmedaille über die Sprintdistanz von 200m und erreichte die bronzene Auszeichnung über 500m. Zusammen mit seinem Nationalmannschaftskollegen Stefan Domeisen konnten sie beide Rennen über 200m und 500m gewinnen.

Bei solch herrlichem Wetter geht eine lange und kräfteraubende Saison zu Ende. Nun heisst es für die Athleten kurz durchzuschnaufen und dann mit vollem Einsatz ins Wintertraining zu starten um eine nächste, noch erfolgreichere Saison vorzubereiten.

Florian Mathys

Foto: Flurin Pfalzgraf mit Gian Carlo Zimmermann (Startnummer 7) (zVg)



Erfolgreiche Schaffhauser an der U-23 Weltmeisterschaft in Minsk (BLR)

 

Noëmi Brüschweiler und Andri Summermatter vertraten als Schaffhauser die Schweizer Farben an der U23 Weltmeisterschaft in Minsk.

Nach überstehen diverser Vorläufe erpaddelte sich Andri Summermatter einen Platz in C-Finale der WM. Dort bekundete er grosses Pech indem er bei seinem Finallauf mit einem treibenden Ast kollidierte. Dieses Missgeschick bremste ihn einerseits aus und war wohl auch psychologisch ein harter Schlag. In der Gesamtwertung erreicht er damit den 27 Schlussrang. Bei über 60 Nationen ist dies ein beachtliches Resultat.

Noch besser schnitt Noëmi Brüschweiler ab. Zusammen mit ihrer Zweierpartnerin, Franziska Widmer aus Rapperswil, erreichte sie den B-Final. In einem spannenden Rennen erkämpften sich die beiden den 5. Rang. In der Endabrechnung bedeutet dies den ausgezeichneten 14. Rang.

Florian Mathys

Foto: Zweierkajak mit Noëmi Brüschweiler (hinten) und Franziska Widmer (Rapperswil)...(zVg)



Vorschau U23-Weltmeisterschaften in Weissrussland

 

Gleich zwei Schaffhauser Kanuten an der U23-WM in Minsk (BLR)

Mit Noëmi Brüschweiler und Andri Summermatter vertreten gleich zwei Athleten aus Schaffhausen die Schweizer Farben. Andri Summermatter wird wie schon an der U23-Europameisterschaft im Einer antreten. Noëmi Brüschweiler greift in der Zweierkonkurrenz an.

Die Wettkämpfe starteten am Donnerstag und enden am Sonntag. Am Start sind über 60 Nationen, was zu einem sehr grossen und repräsentativen Teilnehmerfeld führt. Nach einem kurzen Trainingslager in Italien sind die beiden Athleten direkt nach Minsk gereist. Sie zeigten sich zuversichtlich und gut vorbereitet. Noëmi Brüschweiler setzte sich selbst die Messlatte hoch an, indem sie einen Top 15 Platz erreichen möchte.

Florian Mathys

Foto: Andri Summermatter und Noëmi Brüschweiler (Mitte) vor dem Rennplakat in Minsk (zVg)



U23-Europameisterschaften in Plovdiv BUL

 

Vom 14.-17. Juli fanden die U23-Europameisterschaften in Plovdiv, Bulgarien statt. Aus Schaffhausen startete Andri Summermatter für die Schweizer Delegation.

Über 1000m erreichte Andri den 15. Schlussrang. Er selbst zeigte sich nach dem Finallauf ein wenig entäuscht, da er sich nach den Vorläufen eine bessere Klassierung ausgemalt hatte. In Anbetracht des Teilnehmerfeldes, ist diese Plazierung dennoch erfreulich. Andri trat zum ersten Mal international ohne seinen Zweierpartner an, und musste sich daher neu einstellen. Über 500m erreichte er den guten 11. Schlussrang.

Nach einem Ruhetag befindet sich Andri nun bereits wieder im Training und bereitet sich auf die kommenden Saisonhöhepunkte vor.

Florian Mathys

Foto: Andri Summermatter (zVg)



U23-Europameisterschaften in Plovdiv BUL

 

Ab dem 14. Juli findet in Plovdiv die Europameisterschaften der Unter 23-Jährigen Kanuten statt. Am Start sind in der zweitgrössten Stadt Bulgariens auch drei junge Schweizer Regattakanuten.

Der für den Kanuclub Schaffhausen startende und in Rapperswil wohnhafte Andri Summermatter geht im Kajak Einer über 500m und 1000m an den Start. In den letzten Jahren fokussierte er sich vor Allem auf den Kajak Zweier, da sein Zweierpartner Stefan Domeisen nun aber zu alt für die U23-Kategorie ist, sattelt der 22-Jährige Summermatter nun um ins Kajak Einer Geschäft.

Auf seine Resultate darf man gespannt sein, Zielsetzungen sind aber bei seinem Debüt in dieser Kategorie recht schwierig zu definieren. Gemäss eigenen Aussagen möchte Andri Summermatter aber sämtliche Qualifikationsläufe überstehen und den Vorstoss in den Final schaffen. Für seine sportliche Karriere muss er einiges an Zeit investieren.

Dank einem flexiblen Arbeitgeber kann er an sämtlichen Trainingslagern und Wettkämpfen teilnehmen. Um seine Ziele zu verfolgen muss er allerdings in nächster Zeit seine Arbeit noch weiter zurückstellen und sich komplett auf den Sport fokusieren. Seine zur Zeit ca. 50% Anstellung wird dann ebenfalls in Trainingszeit umgewandelt werden. Wie sich diese Fokusierung auswirken wird, müssen die zukünftigen Resultate aufzeigen. Die Resultate der U23 EM werden eine gute Standortbestimmung sein.

Florian Mathys

Foto: Andri Summermatter (zVg)



Olympia Qualifier und 1. World Cup in Duisburg, 18. bis 22. Mai 2016

 

Das Schweizer Team war mit Noëmi Brüschweiler, Livia Haudenschild, Franziska Widmer, Andri Summermatter, Stefan Domeisen und Fabio Wyss an diesen Wettkämpfen vertreten.

Olympia Qualifier:

An der letzten Vergabe von Starplätzen für die Olympischen Spiele in Rio haben auch Noëmi Brüschweiler und Andri Summermatter teilgenommen. Noëmi startete im K1 über 500m und Andri zusammen mit Stefan Domeisen im K2 über 1'000m. Noëmi konnte sich nach leichter Krankheit nicht für die Halbfinals qualifizieren und für den K2 kam im Halbfinal das vorzeitige Aus. Beide konnten im Hinblick auf zukünftige Qualifikationsrennen jedoch wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln. Ein Exploit blieb ihnen dieses Mal jedoch verwehrt. Diese Qualifikationsrennen waren sehr stark besetzt und viele Athletinnen und Athleten haben sich in einer super Form präsentiert, um die unheimlich schwierige Aufgabe, in Europa einen Quotenplatz für Rio zu erkämpfen, zu lösen.

World Cup:

Gleich anschliessend an die Qualifikationsrennen fand der 1. World Cup der Saison statt, welcher mit rund 65 Nationen sehr gut besetzt war.

Noëmi startete im K1 über 1'000m und wurde dort im B-Final 5., im K2 über 500m mit Franziska Widmer 9. im B-Final. Andri startete im K1 über 1'000m und schied dort im Halbfinal als 7. aus.

Am letzten Tag bestritten Noëmi und Andri noch die Rennen über 5'000m. Es waren einige Nationen leider bereits am Nachmittag abgereist, so dass weniger starteten als erwartet wurde. Noëmi erreichte dort von 15 Gestarteten als 11. das Ziel, sie musste sich im Endspurt knapp aus den ersten 10 Rängen verdrängen lassen. Andri startete im 32 Teilnehmer umfassenden Feld der Herren und erreichte nach einem super Start, aber einer kleinen Kollision nach der 2. Wende, den 23. Rang.

Fazit: Die Athletinnen und Athleten haben ihre Leistung abrufen können, zu einem Exploit hat es aber leider nicht gereicht. Bis zu den nächsten Wettkämpfen und den Saisonhöhepunkten mit U23 EM/WM gilt es, den Feinschliff zu holen und sich weiter zu steigern.

Thomas Gasser

Foto: Noëmi Brüschweiler auf der Langstrecke (Nummer 4)



Langstrecken-Schweizermeisterschaften in Rapperswil

 

Bei leichtem Regen fanden am 23.4.2016 die Langstrecken-Schweizermeisterschaften in Rapperswil statt. Der Kanu-Club Schaffhausen konnte in 9 Kategorien total 11 Medaillen gewinnen. Davon 5 Gold- 4 Silber- und 2 Bronzemedaillen.

Flurin Pfalzgraf gewann den Duathlon (1500m kanufahren und 1500m rennen) in der Kategorie Schüler. Bei den weiblichen Jugendfahrerinnen gewann Sarah Schenk im Kajak zweier mit Hannah Müller aus Nidwalden ebenfalls Gold über 5000m. Maurus Pfalzgraf konnte während dem ganzen Rennen auf einer Welle der Konkurrenz fahren. Mithilfe der damit ersparten Energie gewann er im Endspurt das Rennen und wurde Juniorenschweizermeister. Im selben Rennen belegte Jano Steinmann den siebten und Roman Schenk den neunten Schlussrang.

Zusammen mit Christoph Bachmann aus Rapperswil wurde Maurus Pfalzgraf Zweiter über die Distanz von 5000m und Jano Steinemann mit Roman Schenk fuhren auf den 4. Rang. Im Rennen der Elite über 5000m konnte Andri Summermater den Vize-Schweizermeistertitel erreichen. Als dritter Schweizer kam Stephan Mathys ins Ziel. André Benker erreichte das Ziel als fünfter. Der K2 mit Andri Summermatter und Stephan Mathys erreichte den zweiten Rang. Bei den Frauen konnte Noemi Brüschweiler Gold nach Hause fahren. Pascal Sigg gewann das Rennen der Senioren vor Thomas Gasser.

Auch das abschliessende Teamrennen war ein Highlight für den KCSH.Mit 40 Sekunden Vorsprung gewann das Team aus Schaffhausen diese Wertung.

Tags darauf fuhr der KCSH mit 7 der 11 teilnehmenden Athleten des Wettkampfs nach Tenero ins Trainingslager. Berichte über das Trainingslager können unter kcsh.ch oder auf der Facebook Seite Kanu-Club Schaffhausen nachgelesen werden.

Florian Mathys

Foto: Stephan Mathys und Andri Summermatter auf dem Weg zum Vizeschweizermeistertitel



Kanu-Saisonauftakt in Mantova (I)

Knapp 1400 Athleten aus zehn Nationen standen beim internationalen Saisonauftakt in Mantova (Italien) am Start. Mittendrin waren drei Athleten aus Schaffhausen.

Der jüngste Schaffhauser Vertreter, Maurus Pfa1zgraf, konnte zusammen mit seinem Zweierpartner Christoph Bachmann (KC Rapperswil-Jona) das Halbfinale über die Olympische Distanz von 1000m erreichen. Dort scheiterten sie knapp und konnten den Final daher nicht bestreiten. In der Einzelkonkurrenz musste der junge KCSH-Athlet noch Lehrgeld bezahlen und scheiterte bereits in den Vorläufen.

Für die bereits erfahreneren Kanuten Andri Summermatter und Noëmi Brüschweiler verlief das Wochenende in Italien sogar noch erfolgreicher, Andri Summermatter klassierte sich über die olympische Distanz auf dem 14. Schlussrang. Noch besser war seine Klassierung zusammen mit seinem Zweierpartner Stefan Domeisen aus Rapperswil. Das Duo erreichte in einem hochklassigen Feld den hervorragenden siebten Rang.

Noëmi Brüschweiler ihrerseits konnte einen Sieg im B-Final feiern. Dieser ist gleichbedeutend mit dem zehnten Schlussrang. Auch sie konnte sich in der Zweierkonkurrenz noch steigern und belegte dort den vierten Rang über die olympische Distanz.

Florian Mathys




Letzte Aktualisierung:
30.Okt.2018, 15:00 Uhr


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